Killa

    Status: Zur Vermittlung, Notfall, Pflegestelle gesucht, Paten gesucht
    Position: Aus dem Tierheim
    Kontakt: Tierheim Paderborn
    Tel.:05254 12355
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    Killa ist zu einem wirklichen Notfall geworden! Er leidet sehr im Tierheim. Das zeigt sich durch ständiges nervöses auf und ab springen, wobei er sich fast selbst noch verletzt. Er zerreisst aus Frust alle seine Decken. Aus dem vorher noch ausgeglichenen und ruhigem Rüde wurde ein Nervenbündel. 

    Er ist es eben nicht gewohnt gewesen, allein zu bleiben. Durch die Vielzahl der Hunde, haben wir einfach nicht die Zeit uns richtig um ihn zu kümmern. Nur die Ausflüge ausserhalb des Tierheims und das Laufen auf dem Hof mit den Mitarbeitern sind jetzt seine Highlights. Draußen ist er inzwischen, bei richtiger Führung, viel besser geworden. Nur die Ruhe drinnen können wir ihm leider nicht vermitteln.

    Daher wird es Zeit, dass er raus kommt.

    Allerdings benötigen Pflegestellen, die entsprechende Sachkunde, da er durch die Wegnahme vom Vorbesitzer eingestuft wurde.

    Wir würden unterstützen wo es nur geht und hoffen, dass Killa eine zweite Chance bekommt.

    Hier seine Geschichte:

    Boxermischling Killa ist am 21.11.2013 geboren und kam am 22.08.22 als Sicherstellung zu uns. Er war auffällig geworden und seine Besitzer überfordert. Leider hatte man versäumt ihn durch richtige Führung auch soziales Verhalten zu vermitteln und so konnte sie den Wesenstest nicht schaffen.

    Killa hat einen tollen Charakter. Er kennt Kleinkinder, Katzen, andere Hunde im Haushalt und alle möglichen häuslichen Situationen. Außerhalb des Grundstücks ausgeführt zu werden, kannte er so gut wie gar nicht. Keine fremde Hundebegegnungen, andere Reize und so war Killa schnell gestresst und überfordert.

    Also heißt es erst mal ganz viel Training!

    Schnell stellten wir hier fest, dass es mit Hunden nur Stress gab, so lange er sie nicht kannte. Unsere Tierheimhunde kennt er jetzt und hat kein Problem mit ihnen. Er stänkert nicht und will sogar mit einigen spielen. Auf den Spaziergängen außerhalb des Tierheims lernt er endlich, dass er sich bei Fremdhunden nicht aufregen muss und dass der Leinenführer die Verantwortung übernimmt. Hier macht schon recht gute Fortschritte.

    Aber Killa leidet sehr im Tierheim. Der Stress hier macht ihm schwer zu schaffen und vor lauter Frust macht er aus seinen Liegedecken "Konfetti"! Alleinsein kannte er kaum.

    Für Killa wünschen wir uns auf seine alten Tage ein psychisch stabiles, verständnisvolles, kuschliges neues zu Hause, in dem er weiß, wo sein Platz ist, und wo er niemanden vor den Hunden draußen beschützen muss.

    Leider müssen seine neuen Menschen - aufgrund der Vorgeschichte - noch einen Wesenstest mit ihm machen, damit er wieder zurück gestuft werden kann.
    Das wäre - aus unserer Sicht - durchaus möglich, wenn man einen Hund gut führen kann und bereit ist, mit Killa bei uns zu trainieren.

    Wir hoffen, dass Killa seinen Lebensabend nicht im Tierheim verbringen muss.

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